hart und so nicht unbedingt für jeden geeigent, eventuell ist es besser
wenn man diese mit 10er statt mit 15er Öl fährt.
Der Einbau ist recht einfach.
Zuerst sollte man die Max auf den Hauptständer stellen, dann hinten
belasten, dass das Vorderrad sich vom Boden abhebt. Nun sollte eine 2.
Person unter dem Motor mit z.B. einem Holzblock unterlegen, damit das
Vorderrad in der Luft bleibt. Jetzt kann man entspannt zum Arbeiten
anfangen. Beim Wechsel der Federn würde es sich Empfehlen auch das Öl
gleich mit zu tauschen. Da aber bei den neueren Modellen keine
Ablassschraube vorhanden ist muss die Gabel ausgebaut werden, was
jedoch nicht weiter schwierig ist.
Bremssättel abschrauben und irgendwo am Motorrad befestigen, damit die
Leitungen nicht unter Spannung sind und die Sättel nirgendwo
gegenschlagen können. Bitte jetzt NICHT den Bremshebel betätigen.
Achse lösen und Rad ausbauen
Die verchromten Plastik-Ventilkappen oben an den Gabelholmen entfernen
Durch Eindrücken des Ventils den Luftdruck ablassen
Mit großem Schlüssel (27er Nuss?) vorsichtig die oberen Verschraubungen
der Gabelholme öffnen, Verschraubung entfernen (Unterlagscheibe nicht
verlieren), Hülsen aus den Holmen nehmen, Gabelfuss nach oben schieben
bis die Feder zu sehen ist, dann diese langsam entnehmen (das Öl etwas
abtropfen lassen oder gleich irgendwie mit nem Lappen rausnehmen, sonst
gibts ne Sauerei).
Zum Wechsel des Öl's die je 3 Klemmungen an der Gabelbrücke öffnen (6er
Inbus) und dabei die Holme festhalten, die Holme erneut
zusammenschieben und unten ohne zu verkanten aus der Brücke heraus
ziehen.
Holme über einem Eimer umdrehen und das Öl auslaufen lassen (etwas
warten)
Ergänzung von Maggi... Zitat:
die Holme ein paar mal "pumpen", dann fließt das Öl schneller aus.
die Holme wieder einbauen, neue Gabelfedern einsetzten (auf Einbaulage
achten! Der enger gewickelte Teil sollte unten sein).
Das neue Öl (in der Regel 10er und das billigste reicht hier vollkommen
aus - ein Bekannter nimmt hier schon seit Jahren normales Motoröl und
es funktioniert super)...
... einfüllen und zwar am besten nicht die ml messen sondern die
Luftkammer:
Gabelfuss GANZ nach oben schieben nun langsam Öl einfüllen und dabei
die Luftkammer messen. Die Luftkammer ist der Bereich zwischen
Oberkante Gabelholm und Ölstand im Holm.
Wie groß die Luftkammer sein sollte, sollte durch den Feder Hersteller
vorgegeben sein.
Wer sich auskennt kann mit den Werten Öl-Viskosität, sowie mit der
Luftkammer etwas spielen zum abstimmen.
Die Gabelfüsse wieder herausziehen
geg. die Hülsen wieder einsetzten (nicht bei Wirth), Unterlagscheibe
auflegen, Verschraubung mit dem entsprechenden Drehmoment wieder
aufschrauben. Am Besten ist man(n) hier zu zweit, der eine drückt die
Feder nach unten und der andere schraubt dabei vorsichtig die
Verschraubung wieder ein.
Jedoch Acht geben, dass das Gewinde dabei nicht beschädigt wird (gerade
ansetzten)
falls gewünscht wieder Luft mit KLEINER Luftpumpe nachfüllen (auf
keinen Fall zuviel!!!) - aber in der Regel ist dies nun nicht mehr
notwendig.
Wenn man schon an der Gabel am Arbeiten ist, so kann man auch die
Tauchrohre auf Schmutz und Steinschl?ge untersuchen - den Schmutz
sollte man entfernen, bei den Steinschlägen muss man sich im Klaren
sein, dass diese die Simmeringe beschädigen (sofern diese im
Eintauchbereich sind).
Jetzt noch den Rest wieder anbauen und ALLE Schrauben auf das korrekte
Drehmoment überprüfen!
Bei den Bremssätteln darauf achten, das die Beläge wieder korrekt
sitzen - sprich einer links der andere rechts der Bremsscheibe.
Fertig
Bei alten Gabeln die noch die Verbindung zwischen den Holmen haben
(Luftdruckausgleich) sieht der Ausbau etwas anders aus! Es ist jedoch
immer Ratsam vor jeder Arbeit einen Blick in das Werkstatthandbuch zu
werfen!
Viel Spass beim Basteln
PS: Wer Lust hat kann einmal versuchen die Gabelholme bis zu 1,5 cm
(beide exakt um den gleichen Betrag) oben überstehen zu lassen. Somit
wird die Max etwas agieler, jedoch kann sie auch dadurch stärker zum
Pendeln neigen!
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 30 November 2007 )