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Allgemeines zur Vmax
Freitag, 30 November 2007
vmaximage.jpg"Die VMX1200 oder kurz V-Max ist ein schweres Motorrad von Yamaha, das im Jahr 1984 vorgestellt wurde. Der großvolumige und drehmomentstarke V4-Motor mit 145 PS ermöglichte ein Serienmotorrad mit hoher Beschleunigung.  (Quelle: wikipedia.org)

folgende Informationen wurden von der Internetseite "wikipedia.org" zusammengetragen/ übernommen. Germanmaxx hat keinen Einfluß und keine Rechte an folgenden Texten und Informationen.

 

Zur Geschichte:

Akira Araki, Projektleiter bei Yamaha, befand sich Anfang der 1980er Jahre in den USA auf Markterkundungstour. Ein beeindruckendes Erlebnis für ihn waren die "Bridge Races". Dabei stellten sich zwei Motorräder an die Startlinie und versuchten so schnell wie möglich über die Viertelmeilen-Distanz (ca. 400 m) zu kommen, als Strecke wurde eine Brücke über den Mississippi River benutzt. Yamaha nannte diese Rennen später "Zero-4-race". Sein erster Gedanke war, ein Motorrad zu bauen, das "stark auf der Geraden und wirklich schnell ist".

Mit diesen Eindrücken kehrte Akira Araki zurück zu GKDI, einer externen Yamaha-Design-Firma in Santa Monica, Kalifornien. Fast einen ganzen Monat arbeiteten er, Kaoru AshiharaKurachi und dem Engländer John Reed, um das Konzept zu Papier zu bringen. Ed Burke, Senior Product Planner (Motor-Entwicklung) und das Designerteam, bestehend aus dem Japaner bei Yamaha USA, unterstützte das Team bei der Arbeit. Nach intensiven Überlegungen entstand ein 1:1-Modell. Als sie dieses fertiggestellt hatten, kehrten sie nach Japan zurück, um die Studie intern zu präsentieren.

Die Suche nach einem geeigneten Motor gestaltete sich zunächst schwierig, da aber gerade ein V4-Motor für den Tourer XVZ12 Venture entwickelt wurde, der großes Potential bot, griff man darauf zurück. Ein Problem stellte sich aber die eher phlegmatische Auslegung des Tourer-Motors mit seinen 90 PS auf die projektierten 140 PS - 150 PS zu bringen. Ein Turbolader wurde aus Platzmangel wieder verworfen - nach Überarbeitung der Kompression, Ein- und Auslasskanäle wurde das V-Boost-System entwickelt.

Ein weiteres Problem war das Fahrwerk so stabil zu bekommen, dass es die brachiale Motorleistung und Drehmoment verkraftete. So wurde auch statt einer Kette ein Kardanantrieb verwendet. Wegen der durch den großen Motor beschränkten Platzverhältnisse wanderte z.B. der 15l-Treibstofftank unter die Sitzbank.

Die V-Max hatte ihre Premiere auf dem US-Händler-Treffen in Las Vegas im Oktober 1984. Die Maschine war vorgesehen für die 1985er Saison und sollte zuerst in den USA auf den Markt gebracht werden. Es war mit einer Zeit von unter 11 Sekunden auf der Viertelmeile das am schnellsten beschleunigende Serienmotorrad mit einer Motorleistung, die nahezu an die damaligen Grand Prix-Maschinen heranreichte.

Nach der weiteren Vorstellung in Japan und Europa wurde die V-Max weltweit in den Medien hoch gelobt und verkaufte sich sehr gut in den Jahren 1985 und 1986 - obwohl nur für eine überschaubare Zielgruppe, nicht zuletzt auch aufgrund des hohen Preises, gebaut.

Jean Claude Olivier, Direktor von Yamaha Frankreich, drängte auf eine Zulassung der V-Max in Europa. Für die Ingenieure bei Yamaha war es eine Herausforderung, das Fahrwerk auf die Hochgeschwindigkeitsanforderungen in Europa vorzubereiten. 1986 wurde die V-Max zuerst in Frankreich vorgestellt. Die Europa-Version hatte allerdings zunächst kein V-Boost-System und daher blieb die Motorleistung auf 98 PS begrenzt, um die damaligen strengeren europäischen Zulassungskriterien zu erfüllen. Noch in den späten 1990ern kauften die Franzosen mehr V-Max als die US-Amerikaner.

Bald schon fragte Yamaha USA nach einer kleineren Version, z.B. einer 750er V-Max. Das Projekt wurde aber bald aus konstruktiven Gründen fallen gelassen aber mit dem Motor der FZ 750 wurde ein amerikanisches Modell gebaut. So entstand ab 1985 mit dem 45° nach vorne geneigten Reihen-Vierzylinder die FZX 750. Die "kleine V-Max", wurde in Europa Fazer' getauft. Und obwohl weniger extrem als der große Bruder, war es doch eine vielseitige und eigenständige Entwicklung mit ganz eigenem Charakter und auch ein sehr erfolgreiches Modell - nicht jedoch zu verwechseln mit den viel später eingeführten Modellen FZ6 und FZ1 Fazer.

Die V-Max ist in ihrer Klasse ohne nennenswerte Konkurrenz geblieben, nur Honda versuchte es mit der 1997 vorgestellten X4, welche jedoch nur hauptsächlich in Japan verkauft wurde. Nur wenige X4 fanden ihren Weg nach Europa und da vor allem nach Deutschland. Die Produktion der X4 wurde schließlich 2003 eingestellt.



Letzte Aktualisierung ( Freitag, 30 November 2007 )
 

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